04
Sep
2022

R14 auf dem IARU Region 1 SSB Fieldday

R14 nach langer Pause 2022 wieder im Fielddaybetrieb aktiv

Der diesjährige IARU Region 1 SSB Fieldday fand vom 3. September 2022, 13.00 UTC bis zum 4. September 2022, 12.59 UTC statt. Nach etlichen Jahren ohne Fieldday-Teilnahmen hatte sich der R14 dieses Jahr dazu entschlossen, an diesem großen Contest/Fieldday teilzunehmen. Udo DL4EN vom OV R25 hatte dem OV R14 freundlicherweise seinen Funkanhänger und ein passendes Gelände in Witzhelden zur Verfügung gestellt, sodass wir bereits am Freitag (den Anhänger hinfahren und am Samstag ab 10.00 Uhr morgens die Antennen und das andere technische Equipment aufbauen und verkabeln konnten.

Der IARU Region 1 SSB Fieldday hat das Ziel, den Amateurfunk in freier Natur und mit einer vom Netz unabhängigen Stromversorgung zu fördern. Der technische Aufwand reicht dabei von der QRP-Station, die aus der Autobatterie versorgt einen Dipol speist, bis hin zur QRO-Station mit dem Aggregat der Feuerwehr und Richtantennen für die oberen drei oder vier Bänder. Auch mit kleiner Ausrüstung sind hier einige hundert Verbindungen möglich.

Der OV R14 hatte sich als Multi-Operator, assisted, low Power, portabel mit dem Clubcall DKØJJ/P angemeldet. „Low Power“ bedeutet hier bis zu 100 W PEP. Unser Operator-Team bestand aus 7 Personen, die sich die 24 Stunden Contest-Dauer mehr oder weniger gleichmäßig aufgeteilt hatten. Funkbetrieb gemacht haben dabei (genannt in der Reihenfolge der Schicht): Arndt DC7OT, Thomas DG2EKJ, Gerd DD3JN, Jürgen DL4JY, Udo DL4EN (R25), Jan DB1JC (R25), Christoph DL9DB.

Doch ohne fleißige, kompetente und erfindungsreiche Helfer und Techniker kommt keine Fieldday-Mannschaft aus. Hier ist der ganze OV gefragt und nur das Team gewinnt. Natürlich läuft immer etwas schief, aber der nächste Fieldday kommt bestimmt und da kann man es dann besser machen. Der Fieldday ist eine echte Herausforderung für Operator, Techniker und Organisatoren und sicher das größte Abenteuer, das man als OV erleben kann. Bei uns war diesmal die Antenne das Problem und das bekamen wir erst am Sonntag in den Griff, als wir einen anderen Antennentuner installierten. Trotzdem: Die Bedingungen waren auf allen Bändern gelinde gesagt bescheiden, denn ein recht heftiger Sonnensturm hatte das gesamte Wochenende die Ionosphäre erheblich gestört. Aber das Problem hatten natürlich alle Teilnehmer.

Das Unterstützer-/Aufbauteam bestand aus Udo DL4EN (R25), Gerd DD3JN, Arndt DC7OT, Jan DB1JC (R25), Peter DO1PE (R25), Dirk DL2DS, Johanna DG7OY, Thomas DG2EKJ, Dirk (noch ohne Rufzeichen) und Alexandra (DE7YLA). Dietmar DK7JQ (R25) war für die „emotionale Unterstützung“ (O-Ton Udo) zuständig.

Wir haben 292 QSOs eingereicht, das Logprogramm errechnete daraus 58.824 Punkte. Die spätere Auswertung wird zeigen, was davon übrigbleibt.

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