30
Apr
2026

Burgentag 2026: Gerd DD3JN aktiviert wieder (diesmal unter DLØSO)

DLØSO aktiviert Haus Graven und Haus Krüdersheide

Am 1. Mai wird es auf den Amateurfunkbändern wieder historisch. Dann findet der deutsche Burgentag im Rahmen von COTA statt. COTA steht für „Castles on the Air“ und verbindet Amateurfunk mit Burgen, Schlössern und historischen Anlagen. Funkamateure aktivieren solche Orte, bringen sie auf die Bänder und ermöglichen anderen Stationen, besondere Referenzen ins Log zu bekommen.

Der Burgentag ist ausdrücklich kein Contest. Es geht nicht um Platzierungen, Hektik oder möglichst viele Punkte. Im Mittelpunkt stehen die Aktivierung selbst, portable Funkpraxis und die Freude daran, Amateurfunk mit regionaler Geschichte zu verbinden. Das COTA-Team Deutschland ruft für den 1. Mai 2026 wieder zum Burgentag auf. Betrieb ist dabei grundsätzlich auf allen Amateurfunkbändern möglich, denn der Burgentag ist als Aktivitätstag und nicht als Wettbewerb angelegt.

Auch unser Ortsverband R14 Solingen ist wieder dabei. Gerd DD3JN wird diesmal mit dem Clubrufzeichen DLØSO teilnehmen und gleich zwei Referenzen aktivieren: Haus Graven mit der Referenz DL-00397 / NRB-070 und Haus Krüdersheide mit der Referenz DL-04843 / NRB-141. Beide Objekte liegen in Langenfeld und sind in der offiziellen deutschen COTA/WCA-Liste geführt.

Gerd schreibt dazu: „Ich werde mit dem Clubrufzeichen DLØSO teilnehmen und würde mich freuen wenn noch weitere Mitglieder aus dem OV mitmachen würden. Besonders spreche ich diejenigen an die gerne mehr über COTA wissen möchten und die Möglichkeit nutzen wollen es einmal auszuprobieren. Der Zeitraum ist ca.9:00 - 13:00Uhr Ortszeit. Wenn jemand interessiert ist bitte bei mir melden.“

Gerade für Einsteiger ist eine solche Aktivierung interessant. Man erlebt direkt, wie portable Funkpraxis funktioniert: Standortwahl, Antennenaufbau, Stromversorgung, Betrieb außerhalb des heimischen Shacks und der Umgang mit wechselnden Bedingungen. Genau das macht COTA reizvoll. Es ist kein theoretisches Diplomprogramm, sondern Amateurfunk zum Anfassen.

Eine Aktivierung muss dabei nicht zwingend direkt im Burghof stattfinden. Nach den COTA-Hinweisen kann eine Station auch im Abstand von maximal 1000 Metern zur jeweiligen Burg oder zum jeweiligen Schloss betrieben werden. Das ist in der Praxis wichtig, weil viele historische Anlagen privat genutzt werden, touristisch stark besucht sind oder aus organisatorischen Gründen nicht direkt für Funkbetrieb geeignet sind.

Für R14 ist der Burgentag auch deshalb spannend, weil er Funkbetrieb, regionale Geschichte und Vereinsleben sinnvoll verbindet. Wer mitmacht, bekommt nicht nur einen Einblick in COTA, sondern auch in portablen Betrieb unter realistischen Bedingungen. Für erfahrene Funkamateure ist das eine gute Gelegenheit, Ausrüstung zu testen und Referenzen zu aktivieren. Für Interessierte und Einsteiger ist es ein niedrigschwelliger Einstieg in ein sehr vielseitiges Feld des Amateurfunks.

Fazit

Der Burgentag passt sehr gut zum Amateurfunk: Er verbindet Technik, Geschichte, portable Funkpraxis und Gemeinschaft. Für den DARC und unseren Ortsverband R14 ist die Teilnahme mit DLØSO eine gute Gelegenheit, Amateurfunk sichtbar und erlebbar zu machen. Die Aktivierung von Haus Graven und Haus Krüdersheide zeigt zudem, dass interessante COTA-Referenzen direkt in unserer Region liegen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Man kann Funkbetrieb draußen ausprobieren, Erfahrungen sammeln und gleichzeitig regionale Geschichte auf die Bänder bringen. Organisatorisch bleibt eine Aktivierung trotzdem anspruchsvoll. Standort, Antenne, Stromversorgung, Wetter und die örtlichen Gegebenheiten müssen stimmen. Wenn das passt, ist der Burgentag ein starkes Format für Aktivierer, Hunter und alle, die Amateurfunk praktisch erleben möchten.

Quellen:
COTAGROUP: Burgentag 2026
COTAGROUP: DL-WCA-Liste
FUNKAMATEUR: Burgentag am 1. Mai 2026



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